IT-Budget halbieren: So kalkulieren Sie die Total Cost of Ownership (TCO) für Gebrauchtgeräte
Der Fehlschuss beim Laptop kaufen: Warum der teure Neukauf oft die schlechteste Wahl ist Jahr für Jahr investieren Unternehmen immense Summen in ne...
Jahr für Jahr investieren Unternehmen immense Summen in neue Laptops, Computer und Monitore. Die Hoffnung dahinter ist: Der höhere Preis der Neuware rechnet sich allein deshalb, weil sie maximale Zuverlässigkeit, minimale Ausfallzeiten und bestmögliche Performance garantieren. Die Realität sieht anders aus. Der Anschaffungspreis ist lediglich die sichtbare Spitze des Eisbergs. Die echten Kosten eines Geräts erschließen sich erst, wenn Sie alle Ausgaben über die gesamte Lebensdauer betrachten – hier kommen die Total Cost of Ownership (TCO) ins Spiel. Wer sämtliche Ausgaben rund um die IT-Hardware konsequent einbezieht, erkennt: Der Kauf von Neuware ist oft der teuerste Weg – und Gebrauchtgeräte sind die wirtschaftlich klügere Wahl.
TCO beschreibt alle Kosten, die im Zusammenhang mit einem Gerät über dessen gesamte Lebensdauer entstehen. Dazu zählen neben dem Kaufpreis auch Ausgaben für Installation, Wartung, Energie, Reparaturen, Support, Upgrades und letztlich die Entsorgung. Die TCO-Betrachtung macht Schluss mit Milchmädchenrechnungen und sorgt für volle Kostentransparenz. Für Firmeninhaber, Controller und Einkäufer ist sie damit das zentrale Steuerungsinstrument, um die IT-Budgetplanung zu kontrollieren und zu optimieren.
Der größte Hebel bei der TCO-Berechnung liegt in den Anschaffungskosten. Ein neuer Business-Laptop kostet im Schnitt 1.000 bis 1.500 EUR. Unternehmen, die sich dazu entscheiden, hochwertig aufbereitete gebrauchte Business Laptops zu kaufen, zahlen oft nur die Hälfte. Studien und Marktdaten bestätigen: Wer refurbished Hardware einsetzt, spart bis zu 50 Prozent gegenüber Neuware – und das ohne Kompromisse bei Qualität und Leistung. Die freigewordenen Mittel stehen für strategische Investitionen zur Verfügung, etwa in Software, Cloud-Services oder Weiterbildung.
Es ist bei Kaufentscheidungen im IT-Bereich immer nötig, sich die Anforderungen genau anzusehen. Während spezialisierte Teams, etwa in der Softwareentwicklung oder im Grafikdesign, von der Spitzenleistung neuer Geräte profitieren, bietet Refurbished IT für den überwiegenden Teil der Unternehmen enorme Vorteile. Gerade bei Büroarbeitsplätzen, Verwaltungsaufgaben oder im Kundenservice sind ältere Modelle oftmals mehr als ausreichend, da die Anforderungen an die Hardware hier vergleichsweise gering und stabil sind. Monitore und Dockingstationen sind Paradebeispiele: Sie sind langlebig, technologisch ausgereift und bieten gebraucht ein exzellentes Kosten-Nutzen-Verhältnis.
In Umgebungen mit hoher Abnutzung, wie Werkstätten, ist es zudem wirtschaftlich sinnvoll, auf Geräte mit niedrigem Anschaffungswert zu setzen, ohne Kompromisse bei der Funktionalität eingehen zu müssen. Dank der fortschreitenden Verlagerung zentraler Anwendungen in die Cloud werden Hardwareanforderungen zunehmend unwichtiger – die Geräte dienen primär als Zugangspunkt zur digitalen Arbeitswelt.
Ein weitverbreiteter Irrtum besagt, gebrauchte IT sei unzuverlässig oder kurzlebig. Das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Defekte treten bei neuen Geräten in den ersten zwei Jahren auf. Refurbished Laptops und PCs, die diesen Zyklus bereits durchlaufen und professionell geprüft sind, weisen eine geringere Ausfallrate auf als viele Neugeräte.
Die einzige Komponente, bei der das nicht gilt, ist der Akku – er nutzt sich mit der Zeit ab und die Kapazität verringert sich. Seriöse Anbieter garantieren allerdings eine Akkukapazität von mindestens 80 Prozent und setzen ausschließlich Geräte ein, die strenge Funktionstests bestanden haben.
Die durchschnittliche Lebensdauer eines modernen Laptops beträgt heute bis zu acht Jahre. Bereitet ein professioneller Refurbished-Anbieter ein Gerät nach vier Jahren professionell wieder auf, bleiben weitere vier Jahre zuverlässiger Nutzung. Der Marktwertverfall ist in den ersten drei Jahren am höchsten, danach bleibt der Restwert stabil. Das bedeutet: Unternehmen profitieren nicht nur von günstigeren Anschaffungskosten, sondern auch von einer längeren Nutzungsdauer und selteneren Ersatzbeschaffungen.
Der Einsatz von refurbished Laptops & Computer ist eigentlich kein neues Phänomen, sondern bewährte Praxis. Unternehmen setzen schon lange darauf, bereinigte und neu konfigurierte Geräte an neue Mitarbeitende weiterzugeben. Es ist einfach kosteneffizienter, gebrauchte, noch funktionierende Hardware so wiederzuverwenden, statt Neuware zu kaufen. Professionelle Refurbisher übertragen diese Idee nun auch auf externe Geräte.

Ein weiteres Argument für refurbished IT ist die aktive Risikominimierung. Moderne Anbieter liefern nicht nur geprüfte Hardware, sondern bieten auch umfassende Garantieleistungen und professionellen Support. So wird das finanzielle Risiko kalkulierbar und die TCO planbar.
Jedes Gerät durchläuft einen mehrstufigen Refurbishment-Prozess: sichere Datenlöschung, Funktionstests, Austausch defekter Komponenten und Reinigung. Erst nach bestandener Prüfung gelangt die Hardware ins Sortiment. Viele Anbieter gewähren eine mindestens zwölfmonatige Garantie, oft mit Option auf Verlängerung bis zu drei Jahren. Im Servicefall stehen persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, die schnelle Hilfe und unkomplizierte Abwicklung garantieren.
Auch die Integration in bestehende IT-Strukturen ist kein Problem: Vorkonfigurierte Geräte lassen sich per MDM-Enrollment nahtlos einbinden. So sinken nicht nur die Ausfallzeiten, sondern auch die versteckten Kosten für Wartung und Support. Unternehmen profitieren von einer planbaren IT-Landschaft – ohne böse Überraschungen.

Theorie überzeugt am besten, wenn sie sich mit Zahlen untermauern lässt. Deshalb stellen wir Ihnen einen praxiserprobten Excel-TCO-Kalkulator zur Verfügung. Mit wenigen Eingaben können Sie den TCO von Gebrauchtcomputern berechnen und erhalten so einen belastbaren Kostenvergleich – inklusive aller relevanten Faktoren: Anschaffung, Betrieb, Wartung, Energie, Support, Wiederverkaufswert und Ausfallkosten. Die Formel ist simpel:
Gesamtbetriebskosten = Anschaffungskosten + Betriebskosten – Wiederverkaufswert
Das Tool eignet sich ideal für die interne Argumentation im Einkauf, Controlling oder gegenüber der Geschäftsführung. Es macht die Gesamtkosten sichtbar, zeigt Einsparpotenziale auf und liefert eine neutrale Entscheidungsgrundlage. Wer den TCO-Vergleich konsequent nutzt, erkennt: Refurbished IT ist die klügste und wirtschaftlichste Form der Gerätebeschaffung.
Testen Sie den Kalkulator und überzeugen Sie sich selbst, wie viel Ihr Unternehmen mit refurbished Laptops & Computer sparen kann. Der Download ist kostenlos und unverbindlich. Jetzt TCO-Kalkulator herunterladen und IT-Budget nachhaltig optimieren:
TCO-Kalkulator für Gebrauchtgeräte – kostenloser Download