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PC-Kühlung richtig optimieren - Unsere Tipps

Bei all der Technik einen kühlen Kopf bewahren: PC-Kühlung optimieren

Heißer Sommer oder angenehm geheizter Raum im Winter: Der PC mag keine Hitze. Damit die Technik rund läuft, sollte man die PC-Kühlung optimieren. Aber wie?

Überhitzt der PC, hat das zwei Gründe. Einer ist die Umgebungstemperatur. Rechner und insbesondere Server stehen lieber in kühlen Räumen. Der zweite Punkt liegt im PC selbst. Ist der nämlich heftig am Arbeiten, geht es ihm wie einem Motor oder einer Sportlerin – er läuft heiß. Zuviel Hitze bringt aber, das ist ebenfalls wie bei Motor und Sport, irgendwann den Tod. Deshalb muss die CPU Hardware gekühlt werden.

PC-Kühlung in der Erklärung: Grafikkarte und Prozessor sind heiße Teile

Natürlich meinen wir das ganz wörtlich. Die Hitzeentwicklung geht beim PC vom Prozessor und von der Grafikkarte aus. Leistungsstarke Hardware hat nämlich nicht nur einen hohen Stromverbrauch, sondern erzeugt auch viel Abwärme. Wenn also Krypto-Fans damit prahlen, dass sie ihre Wohnung beim Bitcoin Mining nebenbei heizen, ist das kein Scherz.
Um dem PC Tempo zu machen, verbauen die Hersteller immer mehr Transistoren. Transistoren steuern als Bauteile die elektrische Spannung. Sie befinden sich in den Chips. Bei der Steuerung der elektrischen Spannung geht ein Teil der Energie aber immer als Abwärme verloren. Das liegt am Widerstand der Leitungen. Der Strom fließt durch die Kupferleitungen und hat dabei fast Lichtgeschwindigkeit. Wer als Kind mit Kupferdrähten, Batterien und Glühbirnchen hantiert hat, kennt das: Der Kupferdraht wird ziemlich schnell heiß. Das passiert auch im Chip. Nur kann die Wärme da nicht weg, sondern sammelt sich auf der winzigen Oberfläche, wo Millionen Leitungen dicht an dicht liegen.

Normale Temperaturen liegen unter 50 Grad Celsius

Wie viel Hitze der PC verträgt, ist bei jedem Bauteil etwas anders. Einige Teile können durchaus mit 80 Grad Celsius umgehen, andere nicht. Der Prozessor braucht ab 50 Grad Celsius Kühlung. Denn wird es dem Prozessor zu warm, fährt er die Taktfrequenz herunter und reduziert die Betriebsspannung. So schützt sich das Bauteil selbst vor dem Hitzetod. Der Vorgang wird als Thermal Throttling bezeichnet. In den Grafikkarten sind ebenfalls Chips verbaut, die nicht über Temperaturen von 50 Grad Celsius kommen sollten.

Die Hauptplatine ist empfindlicher, hier dürfen es nicht mehr als 40 Grad Celsius sein. Wird es wärmer, leidet der Spannungswandler darunter. Und bei mehr als 50 Grad Celsius droht sogar Datenverlust, weil die Magnetisierung der Festplatte leidet. Damit ist klar: PC-Kühlung ist Festplatte kühlen. Aber wie findet man überhaupt heraus, ob der Computer fiebert?


Analyse-Tool laden, Temperatur ablesen

Um die Temperaturen an den verschiedenen Hardware-Teilen zu ermitteln, lädt man das entsprechende Programm auf den PC und installiert es. Die Programme heißen HW Monitor oder HWiNFO32. Einmal installiert, ermöglicht die Software das Ablesen der Temperaturen für die verschiedenen Komponenten des PCs. Neben der aktuellen Temperatur werden auch immer die Höchst- und Tiefsttemperaturen der Bauteile angezeigt. Sollte die PC-Kühlung problematisch sein, fallen die hohen Werte auf.

Es reicht nicht aus, die Temperatur zu kennen. Idealerweise weiß man auch, welche Temperaturen der Hersteller für die einzelnen Teile empfiehlt. Das ist unterschiedlich, aber ein paar allgemeingültige Anhaltspunkte gibt es doch:


  • neuere CPU: bis zu 60 Grad Celsius
  • neuere Grafikkarte oder GPU: bis zu 80 Grad Celsius
  • Festplatte: nie über 50 Grad Celsius

PC-Kühlung optimieren und Temperaturen senken

Jetzt wissen wir, wie warm es dem Computer werden darf und wie warm es dem Gerät wirklich wird. Was fehlt, ist die optimale PC-Kühlung für die Festplatte. In der Regel sitzen im Computer Lüfter, die die Bauteile über einen Luftstrom kühlen sollen. Die Wärme wird also von Hauptplatine, Grafikkarte und Prozessor weg nach draußen befördert. Das ist der sogenannte PC Luftkühler. Meist haben die Modelle 80 Millimeter, 120 Millimeter oder 140 Millimeter Durchmesser. Größer ist besser, denn durch einen größeren Lüfter passt mehr Luft auf einmal, also mit einer Umdrehung.

Merke: Wird der Lüfter laut, ist das ein erstes Anzeichen für Überhitzung!

Einfache PC-Kühlung: Standort

Alles, was nah am PC steht, reflektiert logischerweise die Wärme, die das Gerät abstrahlt. In einer engen, schlecht belüfteten Ecke kommt der Computer deshalb schneller ins Schwitzen als mitten im Raum. Direkte Sonneneinstrahlung ist ebenfalls schlecht, und direkt neben der Heizung sollte der Computer auf keinen Fall stehen. Eine hohe Position ist dagegen sehr gut. Denn der Boden ist oft von Staub bedeckt, der sich gerne über den Lüfter ins PC-Gehäuse befördern lässt. Weiter oben im Raum ist die Luft weniger staubhaltig.

→→FAQ's: unser IT-Expertenwissen für Sie

Was tun wenn der PC zu heiß wird?

Stellen Sie den Rechner ausreichend weit von Wänden oder dem Schreibtisch weg, um eine ausreichende Frischluft-Versorgung zu gewähren. Überprüfen Sie Ihren Lüfter. Eventuell ist dieser verstopft und kann deshalb nicht genug Luft anziehen. Sie können auch vorsichtig mit einem Staubsauger den Lüfter vom Staub befreien.

Welche Bauteile in einem PC müssen unbedingt gekühlt werden?

Prozessor: Hitzkopf Nummer 1 - Der Blick in das Gehäuse verrät es sofort: Der Hauptprozessor (CPU) muss gekühlt werden. Dies setzt nicht immer einen röhrenden Lüfter voraus, denn viele Kühler-Hersteller setzen mittlerweile auf passive Kühlung.

Kann ein PC im Sommer überhitzen?

Vielen Rechnern droht im Sommer der Kollaps durch PC-Überhitzung. Bei konsequenter Beachtung der Tipps meistert dein Rechner auch Temperaturen weit oberhalb der 30-Grad-Marke und ist für jeden Sommer bestens gerüstet. Unsere 5 Tipps:

  1. Von Heizungsschlitzen und Fenstern fernhalten
  2. Lassen Sie ihm etwas Freiraum
  3. Schließen Sie die Abdeckung
  4. Reinigen Sie die Lüfter
  5. Rüsten Sie den CPU-Lüfter auf

Mehr Lüfter gleich mehr Kühlung

nicht jeder Computer hat ab Werk einen Gehäuselüfter. Fehlt der Lüfter, wird das Gerät alleine über das Netzteil gekühlt – und das reicht einfach nicht aus. Gehäuselüfter lassen sich nachträglich einbauen.

Mehr Lüfter kann aber auch heißen, dass die Drehzahl erhöht wird. Das funktioniert über das BIOS/UEFI oder mit spezieller Software. Dreht sich der Lüfter schneller, wird mehr Luft angesaugt und damit durch das Gehäuse geblasen. Allerdings erhöht das auch immer den Geräuschpegel und den Staubdurchschuss.


PC aufräumen

Klingt banal und wirkt Wunder: Ist das Gehäuse mit Kabeln vollgepackt und hängen alle Teile quer herum, kann die Luft schlecht zirkulieren. Wer die Kabel ordentlich bündelt und für viel Platz sorgt, ermöglicht eine bessere Durchlüftung. Sperrige Flachbandkabel können durch Rundkabel ersetzt werden. Alles, was nicht benötigt wird, sollte aus dem Gehäuse verschwinden. Und natürlich hat Staub im Gehäuse auch nichts verloren. Der Dreck sollte mit einem Druckluftspray von Kühlrippen und Platinenteilen gepustet werden.


PC Luftkühler oder Wasserkühler?

Der PC Luftkühler und der Wasserkühler unterscheiden sich hinsichtlich der Effizienz. Die Wasserkühlung arbeitet mit einem flüssigen Kühlmittel, das Wärme schneller und vor allem leise aus dem PC abtransportiert. Weil farbige Kühlmittel ziemlich eindrucksvoll aussehen, macht das auch noch optisch viel her. Die effiziente Kühlung ist vor allem für Gaming PCs sehr gut geeignet. Als Kühlkörper dienen ein CPU-Wasserkühler oder ein GPU-Wasserkühler aus Kupfer. Das Kühlmittel wird von einer Pumpe durch den Kühlkörper befördert. Im Ausgleichsbehälter befindet sich immer mehr Kühlmittel. Verbunden sind die einzelnen Komponenten über Schläuche, Sensoren überwachen die Kühlung.
Wasserkühler sind als Sets oder als Einzelkomponenten erhältlich. Diese Kühlung ist für leistungsstarke PCs so gut geeignet, weil Wasser als Kühlmittel mehr Abwärme aufnehmen kann als Luft.

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